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		<lastBuildDate>Sat, 29 Aug 2026 21:31:00 +0200</lastBuildDate>
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			<title><![CDATA[Crew-Resource-Management (CRM)]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=CRM_%26_HF"><![CDATA[CRM & HF]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000C"><div><b><span class="fs14lh1-5 cf1">Crew-Resource-Management: &nbsp;Sicherheit durch
Zusammenarbeit</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Ursprung und
Entwicklung</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Die Einführung
von CRM geht auf eine Reihe schwerer Flugunfälle zurück, bei denen nicht
technisches Versagen, sondern menschliche Faktoren wie schlechte Kommunikation,
Hierarchiedenken oder Stress entscheidend waren. Untersuchungen zeigten, dass
selbst hochqualifizierte Piloten Fehler machten, wenn sie nicht effektiv im
Team arbeiteten. Daraus entstand die Erkenntnis, dass Sicherheit nicht nur von
technischem Können abhängt, sondern auch von sozialen und kognitiven
Fähigkeiten.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf2">Um der
zunehmenden Bedeutung menschlicher Faktoren für die Unfallverhütung Rechnung zu
tragen, sponserte die NASA 1979 erstmals einen Workshop mit dem Titel Cockpit
Resource Management. Interessanterweise wurden die ersten Trainings auf der
Grundlage von Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung aus der Wirtschaft
entwickelt (Helmreich und Wilhelm 1991). Seitdem wurde der Umfang der Schulung
auf die gesamte Flugzeugbesatzung ausgedehnt und nach einer Reihe von
Anpassungen hat sich Crew Resource Management (CRM) zu einem De-facto-Standard
in der Luftfahrt entwickelt.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Grundprinzipien
des CRM</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">CRM basiert
auf mehreren zentralen Prinzipien:</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">·
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Effektive Kommunikation: Informationen müssen
klar, präzise und rechtzeitig ausgetauscht werden. Missverständnisse können
fatale Folgen haben.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">·
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Teamarbeit: Jedes Crewmitglied trägt
Verantwortung und sollte aktiv zur Problemlösung beitragen.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">·
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Situationsbewusstsein: Alle Beteiligten müssen
jederzeit den Überblick über die aktuelle Lage behalten.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">·
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Entscheidungsfindung: Entscheidungen sollten
strukturiert, nachvollziehbar und unter Einbeziehung aller verfügbaren
Informationen getroffen werden.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">·
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fehlermanagement: Fehler werden als unvermeidbar
angesehen. Ziel ist es, sie frühzeitig zu erkennen und ihre Auswirkungen zu
minimieren.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf2">Im Großen und
Ganzen adressiert CRM also die menschlichen Faktoren, die Einzelpersonen und
Teams berücksichtigen müssen, um in einem komplexen und dynamischen Umfeld gute
Leistungen zu erbringen. Dieser Fokus auf "Soft Skills" spiegelt sich
auch im Begriff der nicht-technischen Fähigkeiten (NOTECHS) wider, der manchmal
als Synonym für CRM verwendet wird.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Hierarchie und
Kulturwandel</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Ein wichtiger
Aspekt von CRM ist der Abbau starrer Hierarchien. Früher galt das Wort des
Kapitäns als unanfechtbar. Heute wird von allen Crewmitgliedern erwartet, dass
sie Bedenken äußern, wenn sie ein Risiko erkennen – unabhängig von ihrer
Position. Diese offene Kommunikationskultur trägt maßgeblich zur Sicherheit
bei.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Anwendung
außerhalb der Luftfahrt</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Die Prinzipien
des CRM haben sich längst über die Luftfahrt hinaus verbreitet</span><span class="cf2"> Meistens
haben Unternehmen in risikoreichen Umgebungen wie Öl und Gas, Kernkraft,
Flugsicherung und Gesundheitswesen damit begonnen CRM-Elemente in ihrem Bereich
einzuführen</span><span class="cf1">. In der Medizin wird CRM beispielsweise in Operationssälen eingesetzt, um
die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegepersonal zu verbessern. Auch
Feuerwehr und Polizei nutzen CRM-Ansätze, um in stressigen Einsatzsituationen
effizienter zu arbeiten.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">CRM ist eine
der am besten erforschten Maßnahmen zur Teamentwicklung</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf2">Unternehmen
geben jedes Jahr Millionen für Lern- und Entwicklungsmaßnahmen zur Verbesserung
der Arbeitssicherheit und der Teamleistung aus. Den meisten dieser
Interventionen fehlt es an Evidenz, wenn es um die Messbarkeit der
Leistungssteigerung (z.B. Teamleistung, Arbeitssicherheit) geht. CRM gibt es
seit fast 40 Jahren, wobei Praktiker und Wissenschaftler die Umsetzung und
Wirkung genau beobachten. Wenn Sie also eine Teamentwicklungsmaßnahme zur
Verbesserung der Arbeitssicherheit und Teamleistung durchführen wollen, sollten
Sie einen Blick auf CRM werfen.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Das Management
verlässt sich zu oft auf die "Great Man Theory"</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf2">Auch wenn
Unternehmen schon früh damit begonnen haben, Maßnahmen zur Teamentwicklung
durchzuführen, ist es immer noch die "</span>Great
Man Theory<span class="cf2">",
die meist durch den CEO vertreten wird und die die Vorstandsetagen dominiert.
Dies ist sozusagen das Gegenstück der "Single Pilot Tradtition"
außerhalb der Luftfahrt. In Anbetracht der Tatsache, dass es viele Belege dafür
gibt, dass es bei der Führung um Teamentwicklung und Teamleistung geht könnte
man argumentieren, dass die Luftfahrt in dieser Hinsicht anderen Unternehmen
ein Stück voraus ist. CRM ist das richtige Werkzeug, um aufzuholen.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Fazit</span></b></div>

<span class="fs12lh1-5 cf1"> </span><span class="fs12lh1-5 cf1">Crew-Resource-Management hat
die Art und Weise, wie Teams in sicherheitskritischen Umgebungen arbeiten,
grundlegend verändert. Durch die Kombination aus technischer Kompetenz und
sozialer Intelligenz trägt CRM dazu bei, Risiken zu reduzieren und die Sicherheit
nachhaltig zu erhöhen. In einer Welt, in der Fehler oft schwerwiegende
Konsequenzen haben, ist CRM ein unverzichtbares Instrument für
verantwortungsvolles Handeln.</span></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 19:31:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Prozessorientiertes Risikomanagement]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=CRM_%26_HF"><![CDATA[CRM & HF]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000A"><div><b><span class="cf1">Prozessorientiertes
Risikomanagement als Teil des Qualitätsmanagement-Systems</span></b></div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><br>
<!--[endif]--></div>

<div>Jede
unternehmerische Entscheidung und Handlung sind mit Risiken verbunden. Werden
Risiken mit einer Art „Risikolandkarte“ dargestellt, lassen sich diese in
typische Risikofelder gliedern, wie zum Beispiel</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>wirtschaftliche Risiken,</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>personelle Risiken,</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>patientenbezogene Risiken</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>TechnischeRisiken
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(Produkt-/Dienstleistungssicherheit, Arbeitssicherheit, Brandschutz,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Betriebsunterbrechung, Versorgung/Entsorgung, …),</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Umweltrisiken,</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Risiken des Datenschutzes (IT),</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>und Vieles mehr.</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><br>
<!--[endif]--></div>

<div>Eine
detaillierte Betrachtung und Handhabung der Risiken sollen das Eintreten von
Risiken und ggf. damit verbundenen Krisen vermeiden. Ein wirksames
Risikomanagement umfasst also die vorbeugende systematische Auseinandersetzung
mit den einzelnen Risiken eines Unternehmens und davon abgeleitete
kontinuierliche Verbesserungsaktivitäten.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div>Da in der
Regel das Qualitätsmanagement nach der Risikoidentifikation einsetzt, ist ein
vorgeschaltetes Risikomanagement eine wesentliche Voraussetzung für ein
funktionierendes Qualitätsmanagement. Beide Systeme sollten daher nicht
getrennt voneinander geführt werden, sondern als ein einheitliches
„prozessorientiertes integriertes Risiko-Qualitätsmanagement“. Aufgrund des
gemeinsamen Ansatzes beider Systeme werden Synergieeffekte somit genutzt.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div>Bei
erfolgreicher Implementierung kann sich ein solches „integrierte
Risiko-Qualitätsmanagementsystem“ zukünftig zu einem effektiven Werkzeug auch
im Management medizinischer Bereiche entwickeln.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><b><br><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></b></div>

<div><b><span class="cf1">Risiken in
Chancen verwandeln</span></b></div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div>Häufig wird
nicht bedacht, dass Risiken durchaus Positives bewirken können. Hinter allen
Strategien, Handlungen und resultierenden Erfolgen stecken fast immer Chancen
und gleichzeitig Bedrohungen, wenn auch in durchaus unterschiedlicher
Ausprägung. Chance und Bedrohung definieren zusammen das Risiko. Erfolge
resultieren aus der Nutzung von Chancen und dem planvollen Umgang mit Gefahren.
Werden Bedrohungen nicht beachtet, können Erfolge zunichte gemacht oder
geschmälert werden. Eine Abgrenzung der Begriffe Bedrohung und Chance kann wie
folgt vorgenommen werden:</div>

<div><br>
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br>
<!--[endif]--></div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div> &nbsp;· &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<b>Bedrohung: </b>Potenzieller
Umstand eines Risikos, der zu einer ungünstigen Entwicklung führen kann.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div> &nbsp;· &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<b>Chance:</b> Potenzieller
Umstand eines Risikos, der zu einer positiven Entwicklung führen kann.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><b><br><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></b></div>

<div><b><span class="cf1">Risikomanagement
und die enge Verknüpfung mit Prozessen</span></b></div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div>Das Ziel eines
Prozessmanagements ist die für das Unternehmen beherrschte Bereitstellung von
Produkten und Dienstleistungen, um die Anforderungen der Kunden und weiteren
interessierten Parteien zu erfüllen. Für die Steuerung der Prozesse und des
gesamten Systems verweist die Norm auf das Denkmuster des PDCA-Zyklus mit
dessen Hauptaugenmerk auf das risikobasierte Denken. Um ein prozessorientiertes
Risikomanagement bestmöglich umzusetzen, sind bereits beim erstmaligen
Prozessdesign Maßnahmen zur Handhabung von Risiken in die Prozessgestaltung zu
integrieren, indem zum Beispiel Kontrollen bzw. Kontrollaufgaben direkt bei der
Prozessgestaltung zugewiesen werden.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><b><br>
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br>
<!--[endif]--></b></div>

<div><b>Risikoidentifikation</b><br><span class="cf2">
</span>Ein erster
Schritt für ein prozessorientiertes Risikomanagement ist die Kenntnis, das
heißt die Identifikation der vorhanden Risiken. Dies erfordert eine
systematische Erhebung der Risiken, die auf die Prozesse bzw. in Summe auf das
ganze QM-System einwirken. Aufgrund der sich ständig ändernden Situation ist
die Risikoidentifikation eine kontinuierliche Aufgabe, die in die
Prozessabläufe integriert werden muss. Die Ermittlung der Risiken kann durch
unterschiedliche Methoden erfolgen:</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>analytische Methoden, wie z.B. FMEA, FTA,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fragenkataloge,</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Kollektionsmethoden, wie z.B. Checklisten,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Expertenbefragung, Datenbankauswertungen,</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Kreativitätsmethoden, wie z.B. Brainstorming,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Synektik, Delphi-Methode.</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><br>
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br>
<!--[endif]--></div>

<div>Damit die
Risiken in einem dauerhaften Prozess gewonnen werden, sind die
Verantwortlichkeiten eindeutig festzulegen.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><b><br>
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br>
<!--[endif]--></b></div>

<div><b>Risikobewertung</b><br><span class="cf2">
</span>Prozessorientiertes
Risikomanagement nennt die Aufgabe einer Risikobewertung, die in der
vorausgegangenen Phase der Risikoidentifikation entdeckten Risiken daraufhin zu
beurteilen, inwieweit Handlungsbedarf gegeben ist. Der Handlungsbedarf hängt im
Wesentlichen davon ab, wie hoch der Erwartungswert eines Risikos ist.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div>Der
Erwartungswert eines Risikos ergibt sich aus dem Produkt der
Eintrittswahrscheinlichkeit x Schadensausprägung des Risikos. Nicht jedes
Risiko lässt sich genau quantifizieren. In manchen Fällen können die möglichen
Auswirkungen nur geschätzt werden. Die Bewertungsverfahren sollten deshalb
pragmatisch ausgewählt werden.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><b><br>
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br>
<!--[endif]--></b></div>

<div><b>Risikosteuerung</b><br><span class="cf2">
</span>Nachdem ein
Risiko identifiziert und mit dem Ergebnis „Handlungsbedarf gegeben“ bewertet
wurde, stellt sich die Frage nach dem Umgang mit dem Risiko. Folgende
Strategien zur Risikosteuerung sind zu nennen:</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Vermeiden des Risikos,</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Vermindern des Risikos,</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Begrenzen der Auswirkungen,</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Überwälzen auf eine Versicherung.</li>
</ul>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div>Sind diese
Optionen nicht realisierbar, muss das Risiko bewusst übernommen werden. Die
Strategien Vermeidung, Verminderung und Begrenzung gehören zur aktiven Seite
der Risikosteuerung. Überwälzen und Übernahme gehören zur passiven Seite.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><b><br>
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br>
<!--[endif]--></b></div>

<div><b>Risikoüberwachung</b><br><span class="cf2">
</span>Im Rahmen
dieses Schrittes ist zu überwachen, ob die aktuelle Risikolage mit der
angestrebten Risikosituation übereinstimmt. Überprüft werden dabei sowohl die
Risiken der operativen als auch der strategischen Prozesse. An diesem Punkt
sollte die vom Kontext der Organisation abhängige Risikostrategie dahingehend
überprüft werden, ob die definierten Maßnahmen und Zielvorgaben angemessen und
wirksam sind. Die Risikoüberwachung stellt somit den letzten Schritt für ein
prozessorientiertes Risikomanagement dar und dient gleichzeitig als
Ausgangspunkt, um den kompletten Zyklus kontinuierlich zu durchlaufen.</div>

<div><span class="cf2"> </span></div>

<div><br>
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br>
<!--[endif]--></div>

<b><span class="fs12lh1-5 cf3">8</span><span class="fs12lh1-5">PLUS</span></b><span class="fs12lh1-5"> wünscht
Ihnen viel Erfolg und Gelingen bei der Umsetzung eines solchen Systems.</span></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 19:27:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Assessment Center]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=Assessment"><![CDATA[Assessment]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000009"><div><b>Assessment
Center</b></div>

<div>Ein überlegt
aufgesetzter Bewerbungs­prozess soll beiden Seiten Auf­schluss darüber geben,
ob und wie ein Be­werber zur jeweiligen Stelle passt. Das Assessment Center
kann dabei eine wichtige Rolle spielen, denn Talente unter­ziehen sich hier
einer intensiven und viel­seitigen Prüfung ihrer persönlichen und fach­lichen
Kompetenzen. Der damit verbundene Auf­wand ist zwar hoch, allerdings erhalten
Unter­nehmen vielfältige Informationen und können sich einen intensiven Ein­druck
zur Taug­lichkeit von Bewerbern ver­schaffen - und somit den Erfolg einer
Personal­entscheidung beeinflussen.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Was genau ist
ein Assessment Center (AC)?</b></div>

<div>Das englische
Wort 'Assessment' lässt sich über­setzen mit Bewertung, Fest­stellung oder Ein­schätzung
- daraus leitet sich die Bedeutung ab: Assessment Center steht für ein
komplexes Aus­wahl- und Beurteilungs­ver­fahren, mit dem die Eignung eines
Bewerbers oder Kandidaten für eine spezielle Position geprüft wird. Damit
eignet sich dieses Verfahren ins­besondere für die Besetzung von gehobenen
Stellen, für Aus­bildungs- und dualen Studien­plätzen. Hier werden entsprechend
Stärken und Fähig­keiten wie fachliche Kompetenzen, Team­fähigkeit,
Kreativität, soziales Ver­halten oder Spontanität in situativen Übungen,
Gesprächen, Präsentationen oder Rollen­spielen auf den Prüfstand gestellt.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div>Die Kandidaten
werden bis zu drei Tage lang von den Assessoren geprüft. Dabei wird ein Thema
vor­gegeben, um unter­schiedliche Qualifikationen und Skills des Bewerbers ein­schätzen
zu können. Zu den Prüfern können neben geschulten Mit­arbeitern oder externen
Beratern durchaus auch Psychologen gehören, die die Reaktionen der Prüflinge be­obachten
und analysieren. Schließlich geht es nicht nur um professionelle Kompetenzen,
sondern auch um persönliche, die bei einer Personal­entscheidung eine Rolle
spielen.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Ablauf und
Aufgaben eines Assessment-Centers</b></div>

<div><span class="cf1"> </span>Grundsätzlich kann ein Assessment Center individuell
ge­staltet werden. In der Regel besteht es jedoch aus mehreren Runden bzw.
Phasen, wie zum Beispiel:<br><span class="cf1">
</span><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>1. Phase:
Selbstpräsentation</b><br><span class="cf1">
</span>Der Prüfling
erhält hier die Möglichkeit, seinen bis­herigen beruflichen Werde­gang vorzu­stellen
und dabei auf besondere Erfolge und Leistungen einzugehen. Darüber hinaus
sollte er seine Stärken und natürlich seine persönliche Eignung für die aus­geschriebene
Stelle hervorheben.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>2. Phase:
Übungen</b><br>
In dieser Runde stehen einige Übungen auf dem Programm, wie:</div>

<ul type="disc">
 <li>die Postkorbübung, bei der maximal 20 Teil­aufgaben
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;nach Dringlich­keit sortiert und ent­sprechend bearbeitet werden müsse</li>
 <li>Intelligenz- und Konzentrationstests und</li>
 <li>ein Einzelinterview.</li>
</ul>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>3.
Phase: Rollenspiele oder Fallstudie</b><br><span class="cf1">
</span>Um weitere
Aspekte der Persönlichkeit, folgen verschiedene Übungen, die teilweise in der
Gruppe ausgeführt werden, wie zum Beispiel:</div>

<ul type="disc">
 <li>die Fact-Finding-Übung, also eine Variante der
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fallstudie, in der die Prüflinge Informationen zur Problemlösung durch
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fragen erhalten</li>
 <li>eine Gruppendiskussion, um die sozialen
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kompetenzen und Durch­setzungs­fähig­keiten zu testen, oder</li>
 <li>eine komplexe Fallstudie, um die Belastbarkeit
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;und das vorhandene Fachwissen zu ermitteln.</li>
</ul>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>4.
Phase: Feedback</b></div>

<div>Auch
diese Runde gibt wichtige Aufschlüsse, denn sie beinhaltet:</div>

<ul type="disc">
 <li>die Selbsteinschätzung des Prüflings,</li>
 <li>eine Rückmeldung der Assessoren un</li>
 <li>die abschließende Beurteilung.</li>
</ul>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Soft Skills
im Assessment Center</b></div>

<div><u>Warum
werden Soft Skills in anspruchsvollen Assessment-Centern überprüft?</u></div>

<div>Grundsätzlich
sind Fachkenntnisse, IT-Skills, berufliche Erfahrungen und häufig auch Fremdsprachenkenntnisse
unverzichtbar, um berufliche Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Darüber
hinaus sind aber auch Soft Skills wichtig, die auch Stärken oder Kompetenzen
genannt werden.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Soft
Skills: Mehr als Fachwissen</b></div>

<div>Es
gibt Menschen, die schneller aufgeben, weil Sie nur eine geringe
Frustrationstoleranz mitbringen. Andere Menschen bringen keinen wirklichen
Teamgeist mit. Und wiederum andere suchen bei Fehlern immer erst nach
Schuldigen, statt nach Lösungen.</div>

<div>Damit
ist klar, dass die Persönlichkeit von Bewerberinnen und Bewerbern für
Arbeitgeber eine zentrale Rolle spielt und mithilfe von praktischen Übungen in
Assessment-Centern überprüft wird.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Arten
bzw. Varianten der Assessment Center</b></div>

<div>Abhängig
von der jeweils zu besetzenden Stelle gibt es die unterschiedlichsten
Möglichkeiten, ein Assessment Center auszuführen. Dabei spielt natürlich auch
eine Rolle, wie viele Prüflinge getestet werden sollen. Grundsätzlich lassen
sich folgende Varianten unterscheiden:</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Einzel-Assessment-Center</b></div>

<div>Wie
der Name schon sagt, werden in einem solchen Assessment Center einzelne
Kandidaten getestet, allerdings weichen die zu lösenden Aufgaben nur in Details
vom Gruppen-Assessment-Center ab. In der Regel kommt diese Variante zum Tragen,
wenn eine Führungsposition zu besetzen ist - schließlich ist der Aufwand des
Unternehmens deutlich größer als bei Gruppen-Varianten. Meist reicht dann aber
ein Tag für das Assessment Center aus, die Ergebnisse liegen also
vergleichsweise schnell vor.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Gruppen-Assessment-Center</b></div>

<div>Die
Prüfung einer Gruppe von Kandidaten ist die gängige Form eines AC: Die
Prüflinge werden zu einem bestimmten Termin für die vorgesehene Dauer
eingeladen und mit den festgelegten Aufgaben konfrontiert. Diese sind sowohl
einzeln als auch in direkter Konkurrenz oder in Zusammenarbeit zu lösen. Die
Assessoren können sich dabei einen guten Eindruck zu den unterschiedlichsten
Fähigkeiten machen - bis hin zur Eigenständigkeit, Kreativität und
Teamfähigkeit der Prüflinge.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Online-Assessment-Center
oder e-Assessments</b></div>

<div>Das
Online-Assessment-Center ist insbesondere in der Corona-Krise als Alternative
zu den herkömmlichen Varianten immer wichtiger geworden, eignet sich aber auch
bei einer großen Anzahl von Prüfungen, zur Vorselektion relevanter Kandidaten
oder bei internationalen Bewerbungs­runden. In einem Online-Assessment-Center
lassen sich sehr gut Wissens-, Intelligenz- und Persönlich­keits­tests
einsetzen, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Darüber hinaus ist
diese digitale Variante zeit- und kostensparend.</div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Assessment
Center für Führungskräfte</b></div>

<div>Das
Assessment Center lässt sich aber auch so gestalten, dass bereits vorhandene
Führungskräfte ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Hierbei können
sich die Assessoren insbesondere auf die Führungs­fähig­keiten fokussieren,
aber auch die sozialen und professionellen Qualitäten der Mitarbeiter testen.
Über die Ergebnisse des Assessment Centers hinaus können Feedbacks der Kollegen
mit in die Bewertung einbezogen werden. Unternehmen haben so die Möglichkeit,
das Management auf seine Eignung und damit den Bedarf an Neubesetzungen zu
prüfen. Damit ist das Assessment Center auch ein sinnvolles Instrument der
Personalentwicklung.</div>

<div><span class="cf1"> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Ein
Assessment Center planen, durchführen und auswerten</b></div>

<div>Um
es vorwegzunehmen: Der administrative Aufwand ist sehr hoch, ein Assessment
Center bindet regelmäßig viel Personal, wie zum Beispiel:</div>

<div><br>
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br>
<!--[endif]--></div>

<ul type="disc">
 <li>Abhängig von der zu besetzende Stelle ist
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;zunächst eine geeignete Form des Assessment Centers inklusive
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;zielführender Aufgabenstellungen zu entwickeln.</li>
</ul>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>In der Vorbereitungsarbeit müssen geeignete
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Räumlichkeiten gesucht und gebucht sowie entsprechende Zeit- und Raumpläne
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;erstellt werden. Darüber hinaus sind alle relevanten Prüflinge rechtzeitig
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;einzuladen.</li>
</ul>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<ul type="disc">
 <li>Bei der Umsetzung des Assessment Centers
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;verantworten die Mitarbeiter des Unternehmens den reibungslosen Ablauf,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;aber auch die Auswertung der Ergebnisse, aus denen wiederum eine Ent­scheidungs­grundlage
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;aggregiert werden muss.</li>
</ul>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b>Fazit:
Center Assessment Center als sinnvolles Instrument zur Auswahl geeigneter
Talente</b></div>

<div>Ein Assessment
Center verursacht zwar einen erheblichen Aufwand - angefangen bei der
Konzeption über die Planung bis hin zur Durchführung und zur Auswertung, aber
es liefert eine Fülle an Information zu den Fähigkeiten und Kompetenzen von
Bewerbern oder Kandidaten. Da sich ein AC individuell auf die jeweilige Stelle
zuschneiden lässt, eröffnet es nicht nur ein interessantes Potenzial bei der
Besetzung von Führungspositionen, sondern vor allem als Online-Variante auch
für internationale Bewerbungs­runden oder die Vorselektion großer
Bewerbergruppen.</div>

<div>Sowohl
bei der Konzeption als auch bei der Vorbereitung und Durchführung kann eine
Software, die das Bewerber­management abbildet, effektiv unterstützen und den
damit verbundenen personellen Aufwand reduzieren. Hier lassen sich nämlich
beispielsweise die relevanten Skills erfassen, vergleichen und analysieren,
aber auch die gesamte Kommunikation mit den Talenten stringent organisieren.
Fehler lassen sich somit vermeiden und das Unternehmen hinterlässt einen
professionellen Eindruck - in Zeiten des Wettbewerbs um Talente kann dies
entscheidend sein.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 19:23:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Erfahrungsorientiertes Lernen (EOL)]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=Teambonding"><![CDATA[Teambonding]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007"><div><b><span class="cf1">Erfahrungsorientiertes Lernen</span></b></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Für das Lernen sind Worte allein eigentlich ein nur eingeschränktes Medium. Die aktuellen Forschungsergebnisse aus der Hirnforschung und Neurodidaktik zeigen dies eindeutig.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Ungleich mehr Potenzial beinhalten handlungs- und körperbezogene Lern- und Trainingsinhalte. Erlebnisinitiierte Emotionen, Aktivierung, Reflexion und vor allem Erfahrung - dabei werden alle Sinne des Lernenden und Übenden angesprochen.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Exakt dies ist die Basis einer Methode mit neurowissenschaftlichem Hintergrund: das erfahrungsorientierte Lernen – kurz EOL.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Gerade für die Personalentwicklung und im Teambildungsprozess ist dies ein Ansatz, der Wissenstransfer nachhaltiger und schneller möglich macht.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><b><br><span class="cf1"> </span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1"> </span><!--[endif]--></b></div> &nbsp;<div><b><span class="cf1">Die Idee hinter dieser aktuellen Lernmethode</span></b></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Erfahrungsorientiertes Lernen ist ein didaktisches Modell, das beim Lernen eine gekünstelte Lernumgebung herabsetzt und auf konkrete Erfahrungen mit realen Charakteren setzt.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Dieser Lernansatz basiert auf der Annahme, dass die praktische Auseinandersetzung mit dem Lerninhalt erst ein sinnstiftendes und effektives Lernen ermöglicht. Bei erfahrungsorientierten Lernaufgaben steht grundsätzlich der Lernende im Mittelpunkt. Dies ist eine besondere Form situierten Lernens.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span><span class="fs11lh1-5 cf2"> </span></div> &nbsp;<div><b><br><span class="cf1"> </span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1"> </span><!--[endif]--></b></div> &nbsp;<div><b><span class="cf1">Die vier Phasen der Lernreihe</span></b></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Erfahrungsorientiertes Lernen ist in seiner Struktur in der Regel in vier Phasen unterteilt, welche sich jeweils einem spezifischen Lernstil zuordnen lassen.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><b><span class="cf3">1. Phase:</span></b><span class="cf3"> Konkrete Erfahrungen mit Echtcharakter; bildet innerhalb des Modells den Ausgangspunkt von Lernprozessen.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">· &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der bevorzugte Lernstil nach David Kolb: Divergierer = EntdeckerIn (weisen eine große Vorstellungskraft auf).</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><b><span class="cf3"><br></span></b></div><div><b><span class="cf3">2. Phase:</span></b><span class="cf3"> Beobachtung und Reflexion; die/der Lernende beobachtet noch einmal das Erlebte. Es wird mental durchgespielt bzw. reflektiert, auf welchen Ursachen die gemachte Erfahrung beruht.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">· &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der bevorzugter Lernstil nach David Kolb: Assimilierer = DenkerIn (erzeugen gerne theoretische Modelle).</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><b><span class="cf3"><br></span></b></div><div><b><span class="cf3">3. Phase:</span></b><span class="cf3"> Abstrakte Begriffe bilden; jetzt werden die aus der Erfahrung gewonnenen Erkenntnisse in Wissen transferiert. Die Abstrahierung der konkreten Erfahrung lässt Rückschlüsse auf die zugrunde liegenden Grundsätze zu, was in einer thematischen Generalisierung mündet. Die Erkenntnisse können jetzt auch auf andere Situationen übertragen werden. Das bedeutet, dass in dieser Phase die konkrete Erfahrung tatsächlichen Einfluss auf das Wissen der/des Lernenden nimmt.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">· &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der bevorzugter Lernstil nach David Kolb: Konvergierer = EntscheiderIn (stark in der Ausführung von Ideen).</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><b><span class="cf3"><br></span></b></div><div><b><span class="cf3">4. Phase:</span></b><span class="cf3"> Aktives Experimentieren; hier steht das Handeln der/des Lernenden im Fokus. Als Handelnder experimentieren Sie jetzt aktiv mit Ihrem neu erworbenen Wissen im Rahmen realer Situationen. Als Nebeneffekt macht der Lernende hier weitere konkrete Erfahrungen. Das führt ihn wieder zur 1. Phase und ein neuer Durchlauf startet.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">· &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Der bevorzugter Lernstil nach David Kolb: Akkommodierer = MacherIn (neigen zu intuitiven Problemlösungen).</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><br><span class="cf1"> </span><!--[endif]--></div> &nbsp;<div><b><span class="cf1">Erfahrungsorientiertes Lernen wird für Unternehmen immer wichtiger</span></b></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">In der Erwachsenenbildung nimmt EOL einen immer größeren Stellenwert ein. Auch die Wirtschaft ist auf diese moderne Lernphilosophie aufmerksam geworden. Viele Unternehmen integrieren mittlerweile das erfahrungsorientierte Lernen in das Portfolio der Personalentwicklungsmaßnahmen. Eine Begründung hierfür liegt unter anderem in technisch-produktiven Veränderungen und der Digitalisierung in den meisten Branchen, welche zu einem inhaltlich veränderten Anforderungsprofil zahlreicher Mitarbeiter führen.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Dabei steigen sowohl Abstraktionsgrad als auch Komplexität der beruflichen Tätigkeit. Dadurch erfordern viele Arbeitsaufgaben mehr bzw. neues Wissen. Zum anderen geht der Trend immer weiter in Richtung prozessorientiertem Arbeiten. Das führt dazu, dass die fachlichen und inhaltlichen Voraussetzungen steigen. Gleichzeitig sind immer mehr soziale und personale Fähigkeiten gefordert. Herkömmliche Qualifizierungskonzepte und Weiterbildungsmaßnahmen greifen hier nicht mehr, da sie andere inhaltliche Schwerpunkte setzen.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf3">Ob Teambuilding, Teambonding oder Firmenevent mit Trainingscharakter - erfahrungsorientiertes Lernen mit aktiven Handlungen und Spaß bringen Ihre MitarbeiterInnen dagegen schneller und nachhaltiger auf ein höheres Wissens- und Interaktionslevel.</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 19:05:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Soft Skills]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=Assessment"><![CDATA[Assessment]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000004"><div> &nbsp;</div><div><b><span class="fs16lh1-5 cf1">Soft Skills</span></b></div><div> &nbsp;</div> &nbsp;<div><span class="cf2">Soft Skills sind Kompetenzen, die am Arbeitsmarkt zunehmend an Bedeutung gewinnen. Daher ist es für Arbeitgeber wichtig zu verstehen, weshalb es ausschlaggebend ist, schon vor dem Formulieren einer Stellenbeschreibung zu überlegen, welche Soft Skills neue Mitarbeiter*innen mitbringen sollten und worauf Sie beim Recruiting für verschiedene Stellen achten sollten.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2"> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></div> &nbsp;<div><span class="cf2">Mit Soft Skills (auch Schlüsselqualifikationen genannt) sind Fähigkeiten gemeint, die über berufliche und fachliche Qualifikationen (Hard Skills) hinausgehen. Es handelt sich dabei um die Charaktereigenschaften der Kandidat*innen, welche in kommunikative, methodische, soziale, persönliche Soft Skills und Führungskompetenzen unterteilt werden können.</span></div> &nbsp;<div> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</div> &nbsp;<div><b><span class="fs16lh1-5 cf1">Warum sind Soft Skills wichtig? &nbsp;&nbsp;</span></b></div> &nbsp;<div>Soft Skills gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sich der Arbeitsmarkt rasant verändert. Einer Studie des Capgemini Research Institutes zufolge investierten jedoch nur 45 % der befragten Führungskräfte in die Bildung der nötigen Soft Skills. Das sollte sich ändern, da diese Kompetenzen die Wettbewerbsfähigkeit steigern und für den Erfolg Ihres Unternehmens wichtig sind.</div> &nbsp;<div> &nbsp;</div><div><b><span class="fs16lh1-5 cf1">Was sind die wichtigsten Soft Skills?</span></b></div><div> &nbsp;</div> &nbsp;<div><b><span class="cf3">Die 10 wichtigsten Soft Skills</span></b></div> &nbsp;<ul type="disc"> &nbsp;<li><span class="cf3">Teamfähigkeit &amp; soziale Kompetenz &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(gewaltfreie Kommunikation)</span></li> &nbsp;<li><span class="cf3">Flexibilität.</span></li> &nbsp;<li><span class="cf3">Konfliktfähigkeit &amp; rhetorische Fähigkeiten.</span></li> &nbsp;<li><span class="cf3">Stressresistenz &amp; Belastbarkeit.</span></li> &nbsp;<li><span class="cf3">Engagement &amp; Motivation.</span></li> &nbsp;<li><span class="cf3">Kritikfähigkeit &amp; Lernbereitschaft.</span></li> &nbsp;<li><span class="cf3">Analytisches Denkvermögen.</span></li> &nbsp;<li><span class="cf3">Organisationstalent &amp; Planungsstärke.</span></li> </ul></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 19:56:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Threat and Error Management (TEM)]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=CRM_%26_HF"><![CDATA[CRM & HF]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000008"><div><span class="cf1">Das Model des
„</span><b><span class="cf1">Threat and Error Management</span></b><span class="cf1">“ </span><i><span class="cf1">(Bedrohungs- und Fehler
Management) &nbsp;</span></i><span class="cf1">wurde im Luftverkehrsbereich entwickelt und wird heute
von Airlines genauso genutzt wie neuerdings auch in medizinischen und
technischen Risikobereichen. Es findetunter anderem auch Anwendung, um </span><span class="cf1">Zwischenfälle und Unfälle</span><i><span class="cf1"> </span></i><span class="cf1">zu untersuchen und um
frühestmöglich Gefahrenquellen erkennen zu können.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Ein Tag
ohne </span><b><span class="cf1">Threats</span></b><span class="cf1"> in der Luftfahrt könnte folgendermaßen
aussehen:</span></div>

<div><span class="cf1">Ein perfekter
Flugtag, ohne Wind, ohne anderen Verkehr, ohne Wetter, an dem Sie ganz
ausgeschlafen sind und gerade erst aus dem Training kommen, gleichzeitig aber
schon einiges an Flugerfahrung sammeln konnten. Das Flugzeug ist erst wenige
hundert Stunden alt, es wurden aber bereits alle Kinderkrankheiten beseitigt.
Sie haben den Kopf frei und nichts belastet sie beim Fliegen. Dies wäre ein Tag
ohne Threats. Alles, was sich von einem solchen Tag unterscheidet, ist ein
Threat (z. B. Flugverkehr, Müdigkeit, Wetter, etc.).</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Threats </span></b><span class="cf1">(Bedrohungen)</span></div>

<div><span class="cf1">sind innerhalb dieses Modells Ereignisse oder Fehler,
die außerhalb des Einflusses der Cockpit Crew bzw. des medizinischen Teams
geschehen. Sie erhöhen die Komplexität einer Situation und fordern zusätzliche
Aufmerksamkeit von der Crew oder med. Teams, welche auf die Threats angemessen
reagieren muss (z. B. Gewitterzellen umfliegen oder Beachtung des fließenden
Verkehrs bei der Patientenversorgung in situ). Auch die Fehler von
Lotsen/LST-Disponenten oder anderen Piloten bzw. med. Einsatzpersonal werden als
Threats bezeichnet, da die eingesetzten Kräfte keinen unmittelbaren Einfluss
auf sie hat. Während einige Threats antizipiert werden können (Gewitter schon
im Wetterbericht vorhergesagt, Einsatzstelle im Vorfeld absperren lassen),
treten andere spontan auf (technisches Versagen oder spontanes Verändern des
Patientenzustandes).</span><br><span class="cf1">
</span><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Threats können
offensichtlich sein oder nur latent vorhanden sein. Latente Threats treten erst
durch eine ungünstige Kombination von Umständen zutage. Ein Beispiel dafür ist
der Höhenmesser mit drei Zeigern, welcher früher in Flugzeugen zum Einsatz kam.
Durch die Unübersichtlichkeit der Anzeige kam es in Stresssituationen immer
wieder zum Ablesen einer um 10 000‘ falschen Höhe.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Errors </span></b><span class="cf1">(Fehler)</span></div>

<div><span class="cf1">sind im fliegerischen Bereich zu Beispiel Handlungen
der Piloten, die zu Abweichungen vom gewünschten Flugzustand führen. Handlungen
schließen dabei auch Nicht- Handlungen mit ein (z. B. Fahrwerk wird während des
Durchstartens nicht eingefahren). Nicht korrigierte oder falsch korrigierte
Fehler führen häufig zu Undesired Aircraft States (UAS)</span><i><span class="cf1">, </span></i><span class="cf1">welche die
Flugsicherheit in negativer Weise beeinflussen.</span><br><span class="cf1">
</span><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Undesired
Aircraft States (UAS) sind durch den Piloten herbeigeführte, unerwünschte
Zustände des Flugzeugs. Damit gemeint sind die Position, die Geschwindigkeit,
die Konfiguration und andere Parameter des Luftfahrzeugs. UAS ergeben sich oft
aus einem unzulänglichen Management der vorangegangenen Threats und Errors
durch die Crew.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Fehler können
spontan auftreten (ohne Verbindung zu vorangegangenen Threats), in Zusammenhang
mit Threats stehen oder ein Teil einer Fehlerkette sein. Beispiele für Fehler
im fliegerischen Bereich sind z. B. ein nicht-stabilisierter Anflug sein, eine
fehlerhafte Bedienung des Autopiloten, ein nicht ausgerufener Callout oder die
fehlerhafte Interpretation einer Freigabe durch den Lotsen.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Beispiele für
Fehler im medizinischen Bereich sind z. B. ein unangemessener invasiver
Eingriff an dem Patienten sein, die fehlerhafte Bedienung eines Pacers, ein
nicht korrekte Einstellung eines Perfusors oder die fehlerhafte Interpretation
eines EKGs durch den Verantwortlichen darstellen.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Ein Fehler
muss nicht zwingend einen Einfluss auf die Flug- oder Patientensicherheit
haben. Dies hängt davon ab, ob die Crew bzw. das med. Team den Fehler erkennt,
bevor dieser zu einem Schaden führt.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Ein großes
Augenmerk des TEM-Models besteht daher darin, das </span><b><span class="cf1">Error
Management </span></b><span class="cf1">genauer zu untersuchen. Operationelle Fehler, welche
rechtzeitig erkannt und auf die gut reagiert wird, bleiben daher folgenlos.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Die Art der
Fehler kann nochmals in fünf Unterkategorien unterteilt werden:</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="fs11lh1-5 cf1">- Beabsichtige Abweichung von Regeln &nbsp;</span></b><i><span class="fs11lh1-5 cf1">(</span></i><i><span class="fs11lh1-5 cf2">Intend to deviate from rules)</span></i></div>

<div><span class="cf1">In diesem Fall entscheidet sich der/die
Verantwortliche bewusst für eine Abweichung von den festgelegten Regeln.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="fs11lh1-5 cf1">- </span></b><b><span class="fs11lh1-5 cf2">Verfahrensfehler</span></b><b><span class="fs11lh1-5 cf1"> </span></b><i><span class="fs11lh1-5 cf1">(Procedural Error)</span></i></div>

<div><span class="cf1">Unabsichtliches Abweichen von Regeln, die entweder
durch den Gesetzgeber oder aber durch den Arbeitgeber / Operator festgelegt
wurden. Als Beispiele: es wird vergessen, nach dem Durchstarten das Fahrwerk
einzufahren / es wird bei OP-Ende vergessen, vor dem Verschluss der
Bauchhöhle die verwendeten Bauchtücher nachzuzählen.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="fs11lh1-5 cf1">- </span></b><b><span class="fs11lh1-5 cf2">Kommunikationsfehler</span></b><b><span class="fs11lh1-5 cf1"> </span></b><i><span class="fs11lh1-5 cf1">(Communication Error)</span></i></div>

<div><span class="cf1">Missverständliche Kommunikation innerhalb der Crew/des
Teams oder mit einem außenstehenden Dritten.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="fs11lh1-5 cf1">- </span></b><b><span class="fs11lh1-5 cf2">Kompetenzfehler</span></b><b><span class="fs11lh1-5 cf1"> </span></b><i><span class="fs11lh1-5 cf1">(Proficency Error)</span></i></div>

<div><span class="cf1">Fehlendes
Wissen und / oder Können des Piloten/Mediziners.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="fs11lh1-5 cf1">- &nbsp;</span></b><b><span class="fs11lh1-5 cf2">Operative Entscheidungsfehler</span></b><span class="fs21lh1-5 cf2"> </span><i><span class="fs11lh1-5 cf1">(Operational Decision Error)</span></i></div>

<div><span class="cf1">Ein Fehler entsteht bei der Entscheidungsfindung, da
die Crew (a) sich nicht für die sicherste Variante entscheidet, (b) die
Entscheidung nicht verbalisiert und damit nicht bewusst trifft oder (c) sich
nicht ausreichend Zeit für die Entscheidungsfindung nimmt.</span><br><span class="cf1">
</span><span class="cf1"> &nbsp;</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Gegenmaßnahmen </span></b><i><span class="cf1">(Countermeasures)</span></i></div>

<div><span class="cf1">helfen dabei, dass Threats und Errors die Sicherheit
des Fluges oder die Patientensicherheit nicht gefährden. Als Beispiele können
Checklisten, Briefings, Call-Outs („Speed!“ oder „Achtung Defibrillation“) und
SOPs genannt werden. In Studien im Bereich Luftfahrt hat sich gezeigt, dass bis
zu 70 % der im Cockpit anfallenden Aufgaben darauf entfallen, Gegenmaßnahmen
vorzubereiten und umzusetzen.</span><br><span class="cf1">
</span><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Die meisten
Gegenmaßnahmen werden von den Crews und med. Teams situationsbedingt
eingeleitet. Ein kleiner Teil wird durch präventive Vorkehrungen unterstützt
oder durch den Operator vorgeschrieben, dazu zählen beispielsweise:</span></div>

<div><br><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">- TCAS
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Traffic
Alert and Collision Avoiding System</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">- (E)GPWS
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(Enhanced)
Ground Proximity Warning System</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">- SOP
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Standard
Operating Procedures</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">- Checklisten
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;müssen z. B. vor jeder Landung
gelesen werden</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">- Briefings
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;müssen
vor jedem An-/ Abflug erledigt werden</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">- Ausbildung
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Schwerpunkte zu gefährlichen
Themen</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<span class="fs12lh1-5 cf1">Die
Aufgabe von </span><span class="fs12lh1-5 cf1"><span class="cf3">CRM-Trainings (Crew Resource Management)</span></span><span class="fs12lh1-5 cf1"> besteht
unter anderem darin, persönliche Strategien im Umgang mit Threats und Errors zu
entwickeln und weiterzuentwickeln. Der Schwerpunkt dabei wird auf das Verteilen
von Aufgaben und auf das Nutzen vorhandener Ressourcen innerhalb und außerhalb
von Crews und medizinischen Teams gelegt.</span></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 19:15:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Human Factors]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=Training"><![CDATA[Training]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000005"><div><span class="cf1"><br></span></div><div><span class="cf1">Der Begriff Menschlicher Faktor, auch Menschliche Einflussgröße, Humanfaktor (engl. human factor) ist ein Sammelbegriff für psychische, kognitive und soziale Einflussfaktoren in sozio-technischen Systemen und Mensch-Maschine-Systemen. Im Gegensatz zur Ergonomie und zur klassischen Arbeitswissenschaft liegt der Schwerpunkt dabei weniger auf den physischen und anthropometrischen Eigenschaften. </span></div><div><span class="cf1"><br></span></div><div><span class="cf1">Häufig wird vom „Faktor Mensch“ im Bereich Design, sowie im Schnittfeld von Sicherheitsfragen und Psychologie gesprochen. Dabei wird von vielen Autoren der Plural, als Menschliche Faktoren bzw. Human Factors, verwendet, um die Mehrdimensionalität und Komplexität der psychologischen und sozialen Einflussfaktoren zu betonen (vergl. Badke-Schaub et al., 2008).</span></div> &nbsp;<div><span class="cf1"> </span></div> &nbsp;<div><span class="cf1"><br></span></div><div><span class="cf1">Dabei spielen die psychischen und kognitiven Leistungen und Fähigkeiten von Menschen ebenso eine Rolle wie die Leistungs- und Fähigkeitsgrenzen. Weil sich die Fähigkeiten technischer Systeme immer weiterentwickeln, haben die typisch menschlichen Fertigkeiten, wie die zur Kooperation, zur Problemlösung (Non-Technical Skills), eine immer stärkere Bedeutung. Die Fragestellungen sind: Welche menschlichen Eigenschaften müssen berücksichtigt werden, um </span><span class="cf1">eine technische Umgebung dem Menschen optimal anzupassen,</span></div> &nbsp;<div><span class="cf1">die Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zwischen Mensch und Maschine optimal zu verteilen,</span></div> &nbsp;<div><span class="cf1">eine reibungslose Interaktion an der Mensch-Maschine-Schnittstelle zu ermöglichen, </span><span class="cf1">die Folgen technischer und menschlicher Fehler zu vermindern und die Sicherheit und Effektivität des Gesamtsystems Mensch-Maschine zu verbessern.</span></div> &nbsp;<div><span class="cf1"><br></span></div><div><span class="cf1">Bei der probabilistischen Berechnung der Zuverlässigkeit von technischen Systemen wird die Eintrittswahrscheinlichkeit einer menschlichen Fehlhandlung zunächst (ohne weitere Eingrenzungen) mit der Zahl 1/100 (0,01) beziffert.</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 18:54:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Team-Resilienz]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=CRM_%26_HF"><![CDATA[CRM & HF]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000B"><div><span class="cf1">Resiliente Teams zeichnen sich durch eine erfolgreiche
Zusammenarbeit in kritischen Situationen und die gemeinsame Bewältigung von
Krisensituationen aus. Sie zeichnen sich durch gut funktionierende
interaktionale Prozesse, eine effektive Teamführung und die individuellen
Ressourcen jedes Teammitgliedes aus.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Für die Resilienz eines Teams sind gegenseitiger
Respekt und Empathie sowie der Fokus auf positive Emotionen entscheidend.
Gleichzeitig ist ein bewusster Umgang mit negativen Emotionen unerlässlich. In
einem resilienten Team werden Fehler und Scheitern angesprochen und zur
Weiterentwicklung genutzt. Systeme aus solchen gut funktionierenden Teams
reagieren effizienter und flexibler auf die zunehmende Komplexität der Umwelt
als hierarchisch strukturierte Systeme.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1"> &nbsp;</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Vier Schlüssel zur Resilienz von Teams</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Die Forschung zum Thema Resilienz von Teams befindet
sich noch in einer frühen Phase. Es lassen sich jedoch vier Faktoren
identifizieren, die für die Resilienz von Teams von Bedeutung sind:</span></div>

<div><br><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></div>

<div><span class="cf1"> &nbsp;</span></div>

<ol start="1" type="1">
 <li><b><span class="cf1">Psychologische Sicherheit:</span></b><span class="cf1"> Wertschätzung von
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Unterschiedlichkeit, Raum für Kreativität, gegenseitige Unterstützung,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fehler als Lernchancen.</span></li>
 <li><b><span class="cf1">Umgang mit Unerwartetem:</span></b><span class="cf1"> Vertrauen in die
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fähigkeit des Teams, mit Unerwartetem umzugehen, Gelassenheit bei
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Turbulenzen, gegenseitige Unterstützung in Krisensituationen,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;selbstorganisierte Aufgabenverteilung in Krisen, flexible Anpassung von
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Arbeitsweise und Aufgabenverteilung</span></li>
 <li><b><span class="cf1">Verarbeitung kritischer
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Situationen:</span></b><span class="cf1"> Die Etablierung von Gesprächsroutinen, die allen Beteiligten
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;einen Überblick über die Nachkrisenzeit geben, die adäquate Thematisierung
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;von Gefühlen in der Nach-Krisenzeit sowie die Investition von Zeit in die
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;emotionale Verarbeitung sind wesentliche Bestandteile des Vorgehens.</span></li>
 <li><b><span class="cf1">Ein ganzheitlicher Ansatz:</span></b><span class="cf1"> der über alle Bereiche
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;hinweg kooperiert, einen Überblick über die relevanten Informationen
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;vermittelt und einen Perspektivenwechsel bei auftretenden Problemen
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;ermöglicht, ist dabei von entscheidender Bedeutung. Die Krisenbewältigung,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;die Vertrauensbildung und die Berücksichtigung der Auswirkungen auf den
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;gesamten Arbeitsprozess sind weitere wesentliche Elemente. Probleme werden
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;als Anlass für Optimierungen genutzt.</span></li>
</ol>

<div><span class="cf1"> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">In einem psychologisch sicheren Umfeld trauen sich die
Team-Mitglieder, auch ungewöhnliche Vorschläge zu machen, ohne negative
Reaktionen fürchten zu müssen. Dadurch steigt die Innovationskraft eines Teams
– Teams mit hoher psychologischer Sicherheit sind erfolgreicher. Eine
ausgeprägte Vertrauenskultur stärkt Teams nicht nur in Zeiten des Erfolgs,
sondern auch bei Misserfolgen. Insbesondere in Fällen, in denen kritische
Situationen im Nachhinein besprochen werden können, ohne dass Einzelne
Strafmaßnahmen fürchten müssen, gewinnen Teams an Stärke.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><span class="cf1">Resiliente Teams sind daher</span></b></div>

<ul type="disc">
 <li><span class="cf2">optimistisch und reden über ihre Erfolge und
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fortschritte</span></li>
 <li><span class="cf2">akzeptieren Veränderungen und konzentrieren sich
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;auf die damit verbundenen Chancen</span></li>
 <li><span class="cf2">denken, reden und handeln aktiv und lösungs- und
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;handlungsorientiert</span></li>
 <li><span class="cf2">zeigen Initiative und machen von sich aus
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Verbesserungsvorschläge</span></li>
 <li><span class="cf2">übernehmen Verantwortung, auch wenn etwas schiefläuft</span></li>
 <li><span class="cf2">glauben daran, anstehende Herausforderungen
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;bewältigen zu können</span></li>
 <li><span class="cf2">stecken Rückschläge weg und verfolgen beharrlich
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;ihre Ziele</span></li>
 <li><span class="cf2">verstehen sich gut und unterstützen sich
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;gegenseitig</span></li>
 <li><span class="cf2">sprechen Probleme an, diskutieren offen und
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;können auch sachlich engagiert streiten</span></li>
 <li><span class="cf2">freuen sich über Erfolge von TeamkollegInnen</span></li>
 <li><span class="cf2">sind sehr engagiert, motiviert und leistungsstark</span></li>
</ul>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<span class="fs12lh1-5 cf1">In Teams mit besonders ausgeprägter Resilienz gibt es etablierte
Prozesse, um kritische Situationen aufzuarbeiten. Die Teams nehmen sich die
Zeit, solche Situationen auch emotional zu verarbeiten.</span></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 19:29:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Teambonding]]></title>
			<author><![CDATA[Georg Berg]]></author>
			<category domain="https://achtplus.team/blog/index.php?category=Teambonding"><![CDATA[Teambonding]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000006"><div><span class="cf1">Unternehmen in
der ganzen Welt forcieren Teambonding-Aktivitäten aus einen guten Grund:
Teambonding = Team-Bindung ist mehr als nur ein Schlagwort, denn es bringt
unmittelbare und dauerhafte Vorteile für Unternehmen und Konzerne. Unternehmen
arbeiten optimaler, wenn sie mit ihren Mitarbeitern kooperieren und gezielt
eingesetzte Teambindungsaktivitäten vereinen effektiv Ihre Team-Mitglieder.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Wenn Sie
Teambindungsaktivitäten für Ihr Unternehmen in Betracht ziehen, beschreiben wir
hier fünf gute Gründe, den nächsten Schritt einzuleiten:</span></div>

<div><b><br><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></b></div>

<div><b><span class="cf1">Verbessert
Kommunikation</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Bei vielen
Tätigkeiten am Arbeitsplatz dreht sich alles um den Prozess. Dieser
funktioniert meist nur, wenn die Kolleginnen und Kollegen miteinander
kommunizieren. Team-Bindungsaktivitäten führen MitarbeiterInnen zusammen und
bringen sie in Situationen, in denen sie effektiv kommunizieren müssen, um
erfolgreich zu sein. Dies hilft, Barrieren abzubauen und ermöglicht es den
Teammitgliedern zu erkennen, wie die Fähigkeiten der anderen Kolleginnen und
Kollegen ihnen helfen und nützen können.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Menschen in
diese Teammentalität zu bringen – im Wesentlichen auf unterhaltsame Weise -
kann tiefgreifende Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld haben.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div><div><b><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></b></div>

<div><b><span class="cf1">Ist eine Form
der beruflichen Entwicklung</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">In einem
geschäftigen Betriebsumfeld, das von Fristen getrieben wird, kann es für
MitarbeiterInnen eine Herausforderung sein, sich professionell zu entwickeln.
Als Arbeitgeber könnten Sie sie auf ein mehrtägiges Seminar schicken oder
andere Zeitressourcen bereitstellen, um der gesamten Belegschaft oder einem von
ihnen ausgewähltem Personenkreis von MitarbeiterInnen zu helfen, sich in ihrem
Unternehmen weiterzuentwickeln.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Eine adäquate
Teambindung bringt die MitarbeiterInnen in neue Umgebungen und lädt sie zu
verschiedenen Rollen ein. Dies kann ihnen helfen, neue Fähigkeiten oder
verborgene Talente zu erkennen und zu entwickeln, die in einem professionellen
Umfeld gepflegt und angewendet werden können.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><br><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></b></div>

<div><b><span class="cf1">Verbessert
Problemlösung</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Egal, ob Sie
im Vertrieb oder in der Finanzbranche, in der Medizin oder Kommunikation
arbeiten, jeder Job und jede Branche wird von der Notwendigkeit getrieben,
Probleme zu lösen. Team-Bindung bringt Mitarbeiter zusammen und fordert sie
auf, ihre individuellen Fähigkeiten zur Problemlösung anzuwenden. Dieser
Fokussierung auf akute Themen und einen folgerichtigen Entschluss kann die
persönliche und organisatorische Produktivität maßgeblich erhöhen.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Strukturierte
Aktivitäten, die auf eine gemeinsame Sache hinzielen, schulen auch Mitarbeiter,
um über die persönliche Verantwortung hinaus und auf größere Ziele zu blicken.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><br><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></b></div>

<div><b><span class="cf1">Fördert
Kreativität</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Team-Bindungsaktivitäten
fördern ein Querdenken und kreative Lösungen, indem sie die Mitarbeiter aus
ihrem gewohnten Umfeld nehmen. Das signalisiert den Mitarbeitern, dass
Kreativität an ihrem Arbeitsplatz willkommen ist. Es ermöglicht ihnen, ihre
Fantasie zu nutzen, um zukünftige neue Aufgaben erfindungsreich zu meistern</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><b><br><span class="cf1">
</span><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br><span class="cf1">
</span><!--[endif]--></b></div>

<div><b><span class="cf1">Steigert
Motivation</span></b></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<div><span class="cf1">Teambindungsaktivitäten
können die Motivation am Arbeitsplatz sowohl auf individueller als auch auf
Gruppenebene erhöhen. Die Vollendung von Teambuilding-Aufgaben stärkt das
Selbstvertrauen und fördert die Erkenntnis, dass eine gute Teamarbeit zum
Erfolg führt. Darüber hinaus stärkt das Teambonding das Vertrauen zwischen den
MitarbeiterInnen und gibt ihnen die Sicherheit, sich in Zukunft aufeinander
verlassen zu können.</span></div>

<div><span class="cf1"> </span></div>

<span class="fs12lh1-5 cf1">Team-Bindungsübungen
zeigen auch das Interesse des Arbeitgebers an der Entwicklung und dem Erfolg
des Einzelnen. Dies kann MitarbeiterInnen motivieren, innerhalb des
Unternehmens erfolgreich zu sein und sich mit diesem zu identifizieren. Eine
hohe Identifikation mit dem Unternehmen geht in der Regel mit einer
langfristigen Betriebsbindung einher.</span></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 19:00:00 GMT</pubDate>
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